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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Beiträge zum  Reformationsjubiläum

Beiträge zum Reformationsjubiläum

Die Geschichte der Universität Leipzig ist ohne die Reformation nicht zu verstehen. Schon ihre Gründung verdankt sie – freilich nur indirekt – einem reformatorischen Impuls: Die Studenten und Gelehrten, die im Jahre 1409 nach Leipzig kamen, wurden durch die Kirchenreform des Jan Hus aus Prag vertrieben.

130 Jahre später, als das Herzogtum Sachsen evangelisch wurde, erhielt die Universität ein Reformprogramm nach dem Vorbild der Wittenberger Universität verordnet. Martin Luther und Philipp Melanchthon kamen persönlich im Jahre 1539 nach Leipzig, um diesen Reformen, die sowohl aus dem Geist der Lutherischen Reformation wie aus dem Humanismus gespeist waren, einen Rückhalt zu geben. Geradezu verkörpert wurde das Reformprogramm durch Caspar Borner, den ersten evangelischen Rektor der Universität. Zur Finanzierung der Reformen wurde kirchlicher Besitz verwendet, der durch die Reformation nutzlos geworden war, und dazu zählte nicht zuletzt das Leipziger Dominikanerkloster mit seiner Kirche.

Im Jahr 2017 widmen sich unterschiedliche Veranstaltungen an der Universität Leipzig dem Reformationsjubiläum, zum Beispiel:

10. März 2017 bis 9. Juli 2017

Bibliotheca Albertina, Beethovenstraße 6

Bildwechsel. Buchillustration in der Reformationszeit“

Sonderausstellung

www.ub.uni-leipzig.de


13. Oktober 2017 bis 11. Februar 2018

Bibliotheca Albertina, Beethovenstraße 6

Der Geist aus den Klöstern. Sachsens religiös-intellektuelle Zentren im Mittelalter“

Sonderausstellung

www.ub.uni-leipzig.de↗


25. Mai bis 7. Juli 2017

Kunstsammlung im Rektoratsgebäude, Ritterstraße 26

Die Universität im Zeitalter der Reformation“

Ausstellung der Kustodie der Universität in Zusammenarbeit mit dem

Universitätsarchiv

www.uni-leipzig.de/kustodie↗


3. August 2017

Wandelkonzert

An bedeutungsvollen Orten in Leipzig wie dem neuen Rathaus, dem Markt und an der Universität erklingt Musik, die die durch Martin Luther in Gang gesetzten musikalischen Reformationen erlebbar macht.

www.leipziger-notenspur.de

Alle Veranstaltungen finden Sie hier:

www.uni-leipzig.de/+reformation


Quelle

LUMAG 02/2017

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