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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

De Domade

De Domade

Lene Voigt

Wie’ch ä gleenes Mädchen war,

Dachte ich mir wunderbar

So änne Domade.

Voller Freide biß ich nein,

Gloobte, die dät sieße sein

Bald wie Schoggelaade.


Ach, wie war ich schwär entteischt

Habb gebläkt un habb gegreischt,

So dat’ch mich erschrecken.

Sieße warse geene Schbur,

Un ich schluckte se reddur,

Mocht nich mähr dran lecken.


Mußte in mein schbätern Lähm

Ofte noch zur Genntnis nähm

Solche Resuldade.

Mancher lockt dorchs Eißre sähr,

Bis mer märkt beim Nahvergehr:

Is där Mänsch bloß fade!

Schade.