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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Anekdoten zu Richard Wagner

Anekdoten zu Richard Wagner

1848 schrieb sich Richard Wagner selbst zum Geburtstag folgenden Glückwunsch, den wir zum 204. Geburtstag am 22. Mai 2017 zitieren:

„Im wunderschönen Monat Mai

Kroch Richard Wagner aus dem Ei.

Ihm wünschen, die zumeist ihn lieben,

Er wäre besser drin geblieben.“

Im Frühling 1864 komponierte Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“, eine Oper die bis heute weltweit auf den meisten Spielplänen steht. Er entwarf zeitgleich folgende Grabinschrift für sich:

„Hier liegt Richard Wagner, der nichts geworden,

nicht einmal Ritter vom lumpigen Orden,

nicht einen Hund hinter’m Ofen entlockt’ er,

Universitäten nicht ’mal ’nen Dokter . . .“


Vanity Fair, London 1877; hier nach: Ernst Kreowski, Eduard Fuchs (Hg.). Richard Wagner in der Karikatur. Behr, Berlin 1907
Vanity Fair, London 1877; hier nach: Ernst Kreowski, Eduard Fuchs (Hg.). Richard Wagner in der Karikatur. Behr, Berlin 1907

Ein italienischer Musiker fragte Wagner, welches Werk er für sein Bestes halte. Ohne zu zögern antwortete der Komponist:

„Natürlich den Philadelphia-Marsch!“

Der Italiener war verblüfft. Wagner erläuterte:

„Hat er mir nicht mehr Geld eingebracht als irgend ein anderes Stück?“


Richard Wagner war selbstbewusst und kannte seine Bedeutung; als Beleg zitieren wir weiter den großen Komponisten:

„Wer als Meister ward geboren, der hat unter Meistern den schlimmsten Stand.“

„Es ist nicht wichtig, ob der Mensch vom Affen abstammt; viel wichtiger ist, dass er nicht wieder dorthin zurückkehrt.“

„Mit dem Wort ‚Freude‘ ruft Beethoven den Menschen zu: ‚Seid umschlungen Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt!‘ Und dieses Wort wird die Sprache des Kunstwerkes der Zukunft sein,“

Die Anekdoten wurden aus alten Quellen gesammelt von Ursula Brekle.

Bildnachweis

Foto Apfelblüte: Ursula Brekle

Alle anderen Abb. sind Wikimedia Commons entnommen, sie sind gemeinfrei.

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