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Christoph Werner

Schloss am Strom
Roman


Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes "Schloss am Strom". Er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühl gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Königs machen ließ

Geschmacksache

Geschmacksache

Edwin (Pseudonym: Bliemchen) Bormann

Das Spiel der Najaden. Gemälde von A. Böcklin (1827-1901)
Das Spiel der Najaden. Gemälde von A. Böcklin (1827-1901)

Horcht zu: Zwee rodhe dicke Kimmelbrieder

Die plätschern plump in Schwimmbad uf un nieder,

Un um se her mit kreideweißen Leiwern

Wälst sich ä Heer von halbberauschden Weibern.

Das johlt un kreischt un quiekst un — ohne Zweifel

Hier, liewer Leser, rufst du aus:

„Fui Deifel!“


Ja jaa; jedoch, die Zene is gemalt

Un is mit dreißigdausend Mark bezahlt.

Die Herrschafden, die da zesammen baden-

Die nennt de Kunst Tridonen un Najaden;

Un kiehn den Klemmer uf de Nase drickend

Steht Frau von X. dervor un seifzt:

,,Entzickend!“

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