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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Studentisches Leben in Leipzig - Eine Spurensuche

Studentisches Leben in Leipzig - Eine Spurensuche

Ausstellung der Kustodie der Universität Leipzig

Foto: Kustodie - Marion Wenzel
Foto: Kustodie - Marion Wenzel

Das Studium galt schon immer als die schönste Zeit im Leben! Doch jenseits der Studentenromantik - wie war es wirklich, das Alltagsleben der Studierenden in den vergangenen Jahrhunderten? Wie waren Lehrbetrieb und Studienablauf organisiert, wie wohnte man in den Kollegien und Bursen? Welchen Freizeitbeschäauml;ftigungen ging man nach, wie war das Verhältnis der Studierenden zu Stadt und Gesellschaft und welche politischen Strömungen gab es?

Die Ausstellung „Studentisches Leben in Leipzig - Eine Spurensuche" zeigt Ausschnitte studentischen Lebens von der Gründung der Universität im Jahr i409 bis heute. Historische Dokumente, Kunstobjekte und Hörtexte dokumentieren das Leben in verschiedenen Epochen. Zu sehen sind neben vielen anderen Objekten die „Depositionsinstrumente", die Bestandteil eines kuriosen studentischen Aufnahmerituals waren; oder der Karzertisch aus dem ehemaligen Universitätsgefängnis.

Als Ergänzung zur historischen Ausstellung wird vor der Galerie im Foyer des Neuen Augusteums eine Fotoschau präsentiert, die Impressionen aus dem studentischen Leben der Gegenwart zeigt. Studierende, Mitarbeiter und Alumni waren im Sommer 2013 aufgefordert, Fotos zum Thema einzureichen.

Ausstellungszeitraum: 25. Oktober 20l3 bis 3l. Januar 2014

(Weihnachtspause von 21. l2. l3 bis 05.01. 20l4)

Öffnungszeiten: Di bis Fr 11-18.00 Uhr, Mittwoch Abendöffnung bis 20 Uhr,

Sa 11-14.00 Uhr. Montag, Sonntag und an Feiertagen geschlossen

Ort: Galerie im Neuen Augusteum, Augustusplatz l0

Dieser Artikel ist Leipzig.alumni entnommen, Universität  Leipzig, Oktober 2013.

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