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Der Bronstein-Defekt

und andere Geschichten 

Christoph Werner

"Ich stellte bald an mir selbst die Verführung durch Zählen und Auswerten fest und empfand die Wonne, Gesetzmäßigkeiten bei gewissen Massenerscheinungen festzustellen. Nichts war vor mir sicher. Als erstes machte ich mich über die Friedhöfe her..."

Sächsische Quarkkeulchen

Sächsische Quarkkeulchen

Diese Rezeptur der "Gäulschen" stammt aus Großmutters handgeschriebenem Kochbuch. Sie ist eine Variante von mehreren Möglichkeiten. Vielleicht würden die "Gäulschen" auch Kristin Otto, der erfolgreichsten deutschen Schwimmerin bei Olympischen Spielen, schmecken, denn sie sind  ihre Lieblingsspeise.

 

1 Pfund Kartoffeln

80 g Rosinen

Ca. 120 g Mehl

1 Ei

1 knapper TL Backpulver

250 g Quark (20%)

1 x Vanillezucker

1/2 TL Salz

Evtl. Zisten einer unbehandelten Zitronenschale

Ca. 80 g Fett zum Ausbacken (Butterschmalz) oder Öl, traditionell Leinöl

Zucker und Zimt gemischt oder Apfelmus oder anderes Obst als Zugaben.

Die Kartoffeln werden als Pellkartoffeln gekocht, noch warm werden sie gepellt und durch eine Sieb gedrückt. Das Mehl wird darüber gesiebt. Vorsicht mit der Dosierung, damit der Teig nicht zu fest wird. Der Quark wird glatt gerührt, dann werden das Ei, Backpulver, Vanillezucker, die Zitronenschale und das Salz gut vermengt und geknetet. Die Rosinen, die 5 Minuten gewässert waren, nach Geschmack auch in Kognak, werden trocken getupft, leicht mit Mehl bestäubt und untergehoben. Es wird eine Rolle geformt, eine Scheibe abgeschnitten und etwas platt gedrückt und ein "Brobegäulschen" gebacken. Falls es zu fest wird, kann man etwas Buttermilch zugeben. Die "Gäulschen" dann auf beiden Seiten goldbraun backen und mit den Zugaben servieren.

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