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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Hotel Fürstenhof Leipzig

Hotel Fürstenhof Leipzig

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Königin Silvia von Schweden. Liz. Agencia Brasil. Foto: R.Stuckert
Königin Silvia von Schweden. Liz. Agencia Brasil. Foto: R.Stuckert

Nomen est omen: Königin Silvia von Schweden verlieh am 14. Juni 2009 nicht nur dem Mendelssohn-Haus in Leipzig Glanz: dort fand ein exklusives Benefiz-Konzert mit handverlesenen Gästen statt, die tief ins Portemonnaie greifen mussten, denn der Erlös fließt in den Ankauf einer vollständigen Erstdruck-Sammlung; die Königin verströmte diesen Glanz auch auf ihre Herberge, eben auf den „Fürstenhof".

Das Hotel war bereits ab 1913 viele Jahrzehnte ein beliebtes Hotel für Leipzig-Besucher  aus allen Ländern der Erde. Zu den Gästen gehörten  namhafte Künstler, unter  anderem Lil Dagover, Brigitte Horney, Hans Albers, Henny Porten, Marlene Dietrich, Luis Trenker, Emil Jannings und der Sänger Leo Slezak.

Hotel "Fürstenhof"   Foto: W. Brekle
Hotel "Fürstenhof" Foto: W. Brekle

Eberhard Heinrich Löhr (1725 - 1798), Bankier und Ratsherr, ließ vom Architekten J.C.F. Dauthe 1770/1771 ein klassizistisches Gebäude „Löhrs Haus" errichten. Dazu gehörte an der Nordseite ein prächtiger Garten im englischen Stil. Nachdem die Erben das Haus verkauft hatten, wechselten die Besitzer, die verschiedene Umbauten veranlassten. Bereits im Jahre 1890 war es als Hotel eröffnet worden. Sein heutiges Aussehen erhielt das Hotel durch den  kompletten Um- und Ausbau von 1911 bis 1913.  Der große Speisesaal mit seinen Wanddekorationen aus Zöblitzer Serpentin, ein wertvolles Gestein aus dem Erzgebirge, wurde aus dem 1. Stock ins Erdgeschoß eingebaut und ergänzt.  Mit Pilastern, Akroterien, einem Prunkkamin mit Spiegelaufsatz und anderen interessanten Details verfügt er noch heute über eine festliche Ausstrahlung.

Das Hotel gehört heute zu den Starwood  Hotels & Resorts Worldwide.