Leipzig Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.leipzig-lese.de
Unser Leseangebot

Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Cafés

Die Leipziger und ihre Cafés

Viele Besucher von Leipzig wundern sich, wenn sie durch die Stadt schlendern, dass sie allerorten auf Cafés treffen, die auch noch rege besucht sind.  Diese Tradition reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Der Legende nach soll Friedrich der Große den Begriff „Kaffeesachsen" geprägt haben nach einem Vorkommnis auf  einem Schlachtfeld im Siebenjährigen Krieg. Sächsische Soldaten,  die ihre Kaffeeration nicht erhalten hatten, beschwerten sich bei ihren Kommandeuren: „Ohne Gaffee gönn mir nich gämbfen" und verschwanden vom Schlachtfeld.

Leipzig kann auf das älteste Café des christlichen Europas verweisen: „Zum Arabischen Coffee Baum", in dem seit 1711 ausgeschenkt wird. Dann gab es die legendären  Cafés, die leider zerbombt oder abgerissen sind.  Im „Merkur" verkehrten Dichter wie Erich Kästner und Joachim Ringelnatz, der hier seinen Kuttel Daddeldu trank.

Im „Corso" trafen sich Hans Mayer, Ernst Bloch, Uwe Johnson, Christa Wolf, Rainer Kunze, Volker Braun und Christoph Hein. Auch  die später berühmten Maler der Neuen Leipziger Schule und Musiker gingen aus und ein.

Schlendern Sie durch Leipzig und schauen Sie, wer heute  zu sehen ist, der morgen berühmt wird. Schon der Literaturprofessor  Ch. F. Gellert  wusste: „Schulen und Universitäten sind nicht halb so gut wie die schlechtesten Kaffeehäuser."

 

Café Kandler
Café Kandler
von Dipl.-Päd. Ursula Brekle
Zur Geschichte der Leipziger Lerchen, die schon Giacomo Casanova für seine Abenteuer "stärkten"
MEHR
Café Grundmann
Café Grundmann
von Dipl.-Päd. Ursula Brekle
Ein altes Café im Art déco-Stil mit wunderbarer Atmosphäre und viel Kultur
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen