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Gastliches

"Zum Arabischen Coffeebaum"   Foto: W. Brekle
"Zum Arabischen Coffeebaum" Foto: W. Brekle

Viele Besucher von Leipzig wundern sich, wenn sie durch die Stadt schlendern, dass sie allerorten auf Cafés treffen, die auch noch rege besucht sind.  Diese Tradition reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Der Legende nach soll Friedrich der Große den Begriff „Kaffeesachsen" geprägt haben nach einem Vorkommnis auf  einem Schlachtfeld im Siebenjährigen Krieg. Sächsische Soldaten,  die ihre Kaffeeration nicht erhalten hatten, beschwerten sich bei ihren Kommandeuren: „Ohne Gaffee gönn mir nich gämbfen" und verschwanden vom Schlachtfeld.

Leipzig kann auf das älteste Café des christlichen Europas verweisen: „Zum Arabischen Coffe Baum", in dem seit 1711 ausgeschenkt wird. Dann gab es die legendären  Cafés, die leider zerbombt oder abgerissen sind.  Im „Merkur" verkehrten Dichter wie Erich Kästner und Joachim Ringelnatz, der hier seinen Kuttel Daddeldu trank.

Im „Corso" , auch Hörsaal 5 genannt, trafen sich Hans Mayer, Ernst Bloch, Uwe Johnson, Christa Wolf, Rainer Kunze, Volker Braun und Christoph Hein. Auch  die später berühmten Maler der neuen Leipziger Schule und Musiker gingen aus und ein.

Schlendern Sie durch Leipzig und schauen Sie, wer heute  zu sehen ist, der morgen berühmt wird. Schon der Literaturprofessor  Ch. F. Gellert  wusste: „Schulen und Universitäten sind nicht halb so gut wie die schlechtesten Kaffeehäuser."

 

Rotweinpunsch
Rotweinpunsch
Bei Schnee und Kälte rühren Sie sich selbst einen Rotweinpunsch oder wie man auch sagt "Glühwein" nach einem alten, erprobten Rezept.
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Die Legende
Die Legende "Zum Arabischen Coffe Baum"
von Ursula Brekle
August der Starke war einer der ersten Prominenten, der das Kulturgeschenk des Orients, den Kaffee, in dieser ältesten europäischen Kaffeeschenke trank, ihm folgten Literaten, Musiker, Maler, Schauspieler, die Liste ist lang.
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Handelsbörse
Handelsbörse
Ende des 17. Jahrhunderts im Barockstil erbaut, diente die Alte Handelsbörse am Naschmarkt den wohlhabenden Leipziger Kaufleuten 200 Jahre als „Vereinslokal". Heute wird sie für Theateraufführungen, Kongresse, für städtische und private Höhepunkte genutzt.
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Handschwengelpumpen
Handschwengelpumpen
In die erste Hälfte des 19.Jh dienten sie als Schöpf- und Ziehbrunnen; sie erfreuen uns heute durch ihre bemerkenswerte künstlerische Gestaltung.
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Goethe Denkmal am Naschmarkt
Goethe Denkmal am Naschmarkt
Für den berühmtesten Studenten an der Universität Leipzig (ab1765) geschaffen, seine Leidenschaften in Leipzig Käthchen Schönkopf und Friederike Oeser.
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Lutherkirche
Lutherkirche
Dem Reformator Martin Luther geweiht gehört sie zum Campus Forum Thomanum und wird inbesondere für Taufen und Trauungen genutzt.
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Neues Rathaus
Neues Rathaus
Es wurde vom Leipziger Stadtbaudirektor Hugo Licht im Stile des Historismus erbaut und 1905 seiner Bestimmung übergeben.
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Zill's Tunnel
Zill's Tunnel
von Ursula Brekle
Das Gasthaus als letzter Vertreter der Biertunnel hat nicht nur historisches Flair, sondern auch sächsische Küche
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Leipziger Lerchen
Leipziger Lerchen
Das Originalrezept aus Davidis Kochbuch beschreibt die Verarbeitung der Vögel, die in den Leipziger Flussauen tausendfach gefangen worden sind
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Sächsischer Karpfen
Sächsischer Karpfen
Ein altes sächsisches Rezept, das in verschiedenen Varianten bekannt ist. Wichtig sind die Zutaten aus Sachsen.
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Leipziger Punsch-Auflauf
Leipziger Punsch-Auflauf
Henriette Davidis Kochbuch erschien 1845. Als sie 1876 starb, war es bereits in 21. Auflage erschienen.
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Leipziger Allerlei
Das Originalrezept aus Davidis Kochbuch
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Kartoffelsuppe á la Clara Schumann
Kartoffelsuppe á la Clara Schumann
von Ursula Brekle
Warum schenkte Robert Schumann noch in der Verlobungszeit Clara ein Kochbuch?
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Hotel Fürstenhof
Hotel Fürstenhof
von Ursula Brekle
Nomen est omen
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Retschenka
Retschenka
Sto Gramm Wodka und was die russische Seele noch braucht
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Da Zia Maria
Eine Trattoria, in der Tante Maria noch in der Küche steht
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Auerbachs Keller
Auerbachs Keller
von Ursula Brekle
Goethe und Luther kehrten hier ein
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Barthels Hof
Barthels Hof
von Ursula Brekle
Ein stilvolles Renaissance-Ambiente bildet den Rahmen für das Restaurant mitten in Leipzig
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Café Kandler
Café Kandler
von Ursula Brekle
Zur Geschichte der Leipziger Lerchen, die schon Giacomo Casanova für seine Abenteuer "stärkten"
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