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Arno Pielenz
Kennst du Heinrich von Kleist?

"... mein Leben, das allerqualvollste, das ein Mensch je geführt hat." So schrieb Heinrich von Kleist an eine seinem Herzen nahe stehende Verwandte wenige Stunden, bevor er sich mit seiner Todesgefährtin am Wannsee erschoss.

Schritte  über Grenzen –  Erweckungserlebnis Weizsäcker 1988

Schritte über Grenzen – Erweckungserlebnis Weizsäcker 1988

Dr. Konrad Lindner

Zur Erinnerung an Dr. Wolfgang Eisenberg (1946 – 2015)

Dr. Wolfgang Eisenberg, Präsident der Arnold Sommerfeld-Geselschaft, beim Vortrag.(1)
Dr. Wolfgang Eisenberg, Präsident der Arnold Sommerfeld-Geselschaft, beim Vortrag.(1)

0. Staunen

In jedem System gibt es Menschen, die sich das kindliche Staunen bewahren. Das ist wichtig für das philosophische Leben. Ein jedes Philosophieren beginnt mit dem Staunen, mit dem Zweifel und mit dem Fragen. In diesem Sinne lernte ich den Physiker Wolfgang Eisenberg während der späten DDR als einen Philosophen kennen. Wolfgang Eisenberg war vor allem durch seine solide Kenntnis der Wissenschaftsgeschichte ein anregender Gesprächspartner. Er trug seine Ideen und Fragen vor, indem er mit sonorer Stimme freundlich und aufmunternd von seinen Überlegungen erzählte. Vom Boden der Physik her fragte er weit über die Physik hinaus, betrachtete die Welt aber mit dem methodischen Blick eines gelernten Naturwissenschaftlers, der den Dingen auf den Grund geht. Als Lehrender symbolisierte er vor der Wende, dass das philosophische Leben in der DDR nicht nur aus Ideologie besteht, obwohl der Marxismus-Leninismus offiziell groß geschrieben wurde.

Carl Friedrich von Weizsäcker im Interview, geführt von Konrad Lindner im Mai 1997 in Starnberg.(2)
Carl Friedrich von Weizsäcker im Interview, geführt von Konrad Lindner im Mai 1997 in Starnberg.(2)

1. Kühlungsborn

Mir erging es ähnlich wie Wolfgang Eisenberg. Obwohl ich erst an der Bergakademie Freiberg an der Sektion für Marxismus-Leninismus und dann am Franz-Mehring-Institut der Universität Leipzig als Philosoph angestellt und im roten Milieu unterwegs war, wuchs ich im Verlauf der Arbeit an den Dissertationen 1974 bis 1984 in einen Kollegenkreis hinein, der sich mit naturphilosophischen Fragen befasste. Dadurch lernte ich Wolfgang Eisenberg kennen. Wichtig waren vor allem die Kühlungsborner Arbeitstagungen, die alljährlich an der Ostsee durchgeführt wurden.

Diese Tagungen fanden von 1962 bis 1993 in Regie des Bereichs „Philosophische Probleme der Naturwissenschaften" der Humboldt-Universität Berlin statt.1 Erstmals war ich 1979 zu einer Zeit dort, als ich noch an der Bergakademie Freiberg tätig war, aber gerade an der Universität Leipzig meine Dissertation verteidigt hatte.

Zur Luft von Kühlungsborn gehörte Wolfgang Eisenberg dazu, weil er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu philosophischen Fragen der Physik arbeitete. Während der Diskussionswochen oben an der Küste, standen nicht Karl Marx und Friedrich Engels auf dem Sockel, sondern Wissenschaftsphilosophen wie Thomas S. Kuhn und Paul Feyerabend sowie Carl Friedrich von Weizsäcker waren die eigentlichen Helden und Idole. Es ging in den Debatten um die Beziehung des Entwicklungsbegriffs zu den Theorien der Evolution, aber auch um die Betrachtung von Wissenschaftlergemeinden, um den Wechsel von Paradigmen und um die Deutung von Theoriendynamik. In den Vorträgen kamen sowohl Naturwissen-schaftler als auch Philosophen zu Wort. Dem Verhaltensforscher und Bioakustiker Günter Tembrock von der Humboldt-Universität Berlin begegnete ich erstmals in diesem Rahmen an der Ostsee. Derartige Vorbilder waren prägend für die eigene Auffassung von Wissenschaft.

Michael S. Gorbatschow 1988. Foto: RIA Novosti archive, image #485307 / Yuryi Abramochkin / CC-BY-SA 3.0.(3)
Michael S. Gorbatschow 1988. Foto: RIA Novosti archive, image #485307 / Yuryi Abramochkin / CC-BY-SA 3.0.(3)

Man kann bei der Rückschau also mit gutem Gewissen sagen, dass es in der marxistisch-leninistischen Kirche Orte gab, an denen ketzerische Ideen kursierten. Wenn der Naturphilosoph Karl-Friedrich Wessel von der Humboldt-Universität im Strandhotel bei den Diskussionen vorn stand, wurde über die Kultur des Weiterfragens, die Weizsäcker beschwor, ebenso geredet wie über den erkenntnistheoretischen Anarchismus von Feyerabend mit der Devise „Anything goes", „Alles ist erlaubt". Auf den Pfaden derartiger Debatten über das Wechselspiel von Philosophie und Wissenschaft war es kein Zufall, sondern eher folgerichtig, dass gewohnte Dogmen wie die Rede von der Parteilichkeit in der Philosophie ebenso zerbrachen wie die dumme und dumpfe Ablehnung der sogenannten spätbürgerlichen Philosophie der westlichen Welt.

In der DDR begann spätestens seit 1985 eine geistige Öffnung. Auch die linke Intelligenz reduzierte sich in der Ära Gorbatschow längst nicht mehr auf das Niveau von fremdgesteuerten Agitatoren, sondern viele gut ausgebildete und kluge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprengten vielstimmig die Denkverbote von Partei und Staat. Die Öffnung für die westliche Kultur des Philosophierens war auch an der damaligen Karl-Marx-Universität in Leipzig zu spüren. Reformdenken reifte auch im marxistischen Milieu. Die Friedliche Revolution war nicht nur Protest von unten, sondern auch Frühlingsstimmung und hörbarer Einspruch inmitten der etablierten staatlichen Institutionen.

Im Kolloquium 1988 mit dem Naturphilosophen von Weizsäcker. Von links: Die Professoren Karlheinz Kannegießer, Dietmar Stübler, Carl Friedrich von Weizsäcker und Dieter Wittich.(4)
Im Kolloquium 1988 mit dem Naturphilosophen von Weizsäcker. Von links: Die Professoren Karlheinz Kannegießer, Dietmar Stübler, Carl Friedrich von Weizsäcker und Dieter Wittich.(4)

2. Tauwetter

Im Frühjahr 1988 war der Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker in Leipzig. An der Universität trafen sich am 22. April 1988 Professoren und ihre Assistenten aus naturphilosophischen Forschungsgruppen zu einem Kolloquium mit dem Physiker, Philosophen und Friedensdenker aus Starnberg. Die Teilnehmer kamen nicht nur aus Leipzig, sondern auch aus Halle, Jena und Berlin. Im Jahr zuvor hatte Herr von Weizsäcker die Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig erhalten, an der er im November 1929 bei dem Theoriestar Werner Heisenberg sein Studium der Physik begonnen hatte. Als Weizsäcker in der Philosophen-und-Physiker-Runde das Wort ergriff und über seine Freundschaft mit Heisenberg und über die Zusammenarbeit mit Niels Bohr zu erzählen begann, hörten alle im Raum wie gebannt zu.

Ich war damals 36 Jahre alt. Wolfgang Eisenberg war 41 Jahre alt. Der Kollege aus Halle saß mir gegenüber auf der anderen Seite des großen Tisches im Ziegenledersaal des damaligen Hauptgebäudes der Universität. Neben ihm mein akademischer Lehrer Kurt Reiprich. Die Vorträge der Philosophen aus dem Osten und die Antwort Weizsäckers aus dem Westen empfand ich als das, was Jürgen Habermas einen herrschaftsfreien Diskurs nennt: Frage und Antwort, Rede und Gegenrede frei von Scheuklappen und basierend auf wechselseitiger Achtung. Ein vielstimmiges geistiges Konzert auf der Grundlage der Beschäftigung mit Themen, die aus einer der großen wissenschaftlichen Revolutionen während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erwuchsen: Aus der Herausbildung der Quantenmechanik des Atoms durch Bohr und seine Kopenhagener Schule.

Am großen Tisch im Ziegenledersaal der Karl-Marx-Universität Leipzig: Philosophen, Logiker und Physiker beim Kolloquium 1988 mit C. F. von Weizsäcker.(5)
Am großen Tisch im Ziegenledersaal der Karl-Marx-Universität Leipzig: Philosophen, Logiker und Physiker beim Kolloquium 1988 mit C. F. von Weizsäcker.(5)

Das Kolloquium gemeinsam mit dem Gast aus Starnberg - dem Bruder des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker - hatte Wolfgang Eisenberg von Halle aus mit angeregt und mitorganisiert. Das Eröffnungsreferat hielt Karlheinz Kannegießer aus Leipzig. Der Physiker und Philosoph von der Karl-Marx-Universität, der einst bei Ernst Bloch Vorlesungen zur Philosophiegeschichte besucht hatte, formulierte den Satz: „Ein kleiner Kreis Atomphysiker zog aus, um das Atom zu suchen und fand die Bombe, und die wenigsten unter ihnen zeigten Bereitschaft mit ihr leben zu wollen."² Reinhard Mocek aus Halle, der ebenfalls im Jahr 1988 unter dem Titel „Neugier und Nutzen" ein populäres Buch zur Wissenschaftsphilosophie herausgab, verglich in seinem Vortrag das Entwicklungsmodell von Wissenschaft bei Kuhn und Weizsäcker. Dieses Thema interessierte den Gast aus dem Westen lebhaft. Mein Kollege Kurt Reiprich steuerte im Nachgang zum Kolloquium einen Beitrag über das Wechselspiel von wissenschaftlicher und philosophischer Frage bei. Wolfgang Eisenberg brachte in das Weizsäcker-Buch einen Beitrag zur Theorienauffassung von Heinrich Hertz und Weizsäcker ein. Er betreute aber auch den Aufsatz der Physikerin Elke Krause aus Halle über den Begriff der Komplementarität bei Bohr. Der dänische Naturforscher hatte im September 1927 in Como versucht, mit seinem neuen Begriff plausibel zu machen, dass sich gegensätzliche Perspektiven nicht nur aussschließen, sondern dass sich „komplementäre, aber einander ausschließende Züge der Beschreibung des Inhalts der Erfahrung" auch ergänzen und zur Synthese führen lassen.³ Über die Deutung der Quantenmechanik und den Begriff der Komplementarität legte nicht zuletzt der Berliner Bohr-Forscher Ulrich Röseberg einen Artikel vor.

Bewegt erklärte Weizsäcker am 22. April 1988 in Leipzig: „Ich hätte eigentlich nicht gedacht, dass es so viele Menschen gibt, die so sorgfältig angeguckt haben, was ich mir ausgedacht habe." Auch nach dem Wiedergewinn der deutschen Einheit äußerte sich Carl Friedrich von Weizsäcker positiv über die Leipziger Zusammenkunft. Er beschrieb sie als ein Erleben von Tauwetter im östlichen Teil von Deutschland. Weizsäcker berichtete am 13. März 1992 über seine Erfahrungen mit der Gruppe von Philosophen aus der DDR vom Frühjahr 1988: „Dieses Gespräch war nun so, dass einige von den Leuten in der Tat nicht sehr interessant waren, andere aber, wie sich zeigte, sich schlicht sorgfältig auf die philosophischen Probleme eingelassen hatten, und als ich nach Hause kam, sagte ich meinen Freunden, das Wort 'Marxismus-Leninismus' ist einfach ein Deckname für Philosophie, den sie braucht, um zu überleben." 5

Cover "Carl Friedrich von Weizsäckers Wanderung ins Atomzeitalter" von Konrad Lindner.(6)
Cover "Carl Friedrich von Weizsäckers Wanderung ins Atomzeitalter" von Konrad Lindner.(6)

3. Dialogbuch

Mich hat dieser eine Tag im Frühjahr 1988 sehr bewegt. Die Teilhabe an einem Ost-West-Dialog. Das Auftreten Weizsäckers, der mit seinen 75 Jahren als ein Mann mit jugendfrischem Geist daher kam, beinhaltete ein Erleben der eigenen Unwissenheit, aber zugleich eine freundliche Ermunterung zum Lernen. Die Erinnerung an den Apriltag mit Herrn von Weizsäcker begleitete mich auf dem Weg in die deutsche Einheit und in den Beruf des Journalisten. Mir erging es so, dass ich auf dem schwierigen Weg in einen neuen Beruf jenseits der geliebten Universität an das Weizsäcker-Kolloquium anknüpfen konnte. Bei dem ersten größeren Interview für den Sender Sachsen Radio wählte ich im Januar 1991 die Biographie des Starnberger Universalgelehrten zum Thema. Dabei half das originelle Buch, das Wolfgang Eisenberg mit seinen Kollegen Peter Ackermann, Helge Herwig und Karlheinz Kannegießer im Akademie-Verlag Berlin im magischen Jahr 1989 über das Kolloquium im Vorjahr herausgegeben hatte. Peter Ackermann hatte auch eine vollständige Bibliographie der Publikationen Weizsäckers beigesteuert, die sehr hilfreich war, um biographische Interviews vorbereiten und führen zu können. Ein Jahrzehnt lang fuhr ich von 1991 bis 2002 im Rhythmus von zwei Jahren nach Starnberg und dann nach Rott am Inn, um Carl Friedrich von Weizsäcker zu seiner geistigen Biographie in den Koordinaten der Quantenrevolution und der Ambivalenz des Atomzeitalters zu befragen. Daraus wuchs ein neues Buch und eines mit dem Wechsel von Frage und Antwort hervor..Ein Begleiter dieses Unternehmens war für mich das Gefühl der Dankbarkeit. Denn: Die Begegnung mit Weizsäckers Ideen während des Kolloquiums in Leipzig vermittelte einer ganzen Gruppe von Intellektuellen in Ostdeutschland während der Jahre vor dem Mauerfall die Gewissheit, mit dem eigenen Denken und Treiben auf der Grenzlinie von Philosophie und Naturwissenschaften Teil einer umfassenderen geistigen Kultur zu sein. Noch immer gilt, dass die rätselhafte Mikrowelt nicht nur die Physiker interessiert. Die Neugier und das Erstaunen über diese Schicht des Wirklichen fordern aber kritische Laien zum Gespräch mit Physikern und Mathematikern über die Denk- und Forschungsverfahren beim Erkunden der Welt unterhalb der Ebene von Atomen heraus.

Arnold-Sommerfeld-Büste München.(7)
Arnold-Sommerfeld-Büste München.(7)

4. Sommerfeld

Wolfgang Eisenberg gelang aus der Überzeugung heraus, dass die Wissenschaft den freien Diskurs benötigt, in der Region nun aber auch ein Bildungsprojekt, bei dem er auf eine gehaltvolle wie praktische Weise den Impuls des Kolloquiums von 1988 fruchtbar machte. Dazu muss man wissen: Der Heisenberg-Schüler Carl Friedrich von Weizsäcker ist ein akademischer Enkel von Arnold Sommerfeld, weil Heisenberg wie Wolfgang Pauli Schüler von Sommerfeld sind. Genau an diesem Punkt setzte Eisenberg den Hebel an. In Leipzig, wo der Nobelpreisträger Heisenberg in den Jahren 1927 bis 1942 wirkte und wo der theoretische Physiker in der Weimarer Republik eine glanzvolle internationale Schule auf den Weg brachte, wurde er im NS-Staat im Juli 1937 von Ideologen der „deutschen Physik" als „Statthalter des Einsteinschen Geistes" sowie als „Musterzögling Sommerfelds" denunziert.7 In Leipzig, wo Sommerfelds Meisterschüler sowohl das Abenteuer der Forschung als auch das Leid der Diktatur erlebte, gründete Dr. Eisenberg am 10. März 1998 mit motivierten Naturwissenschaftlern, Mathematikern und Ingenieuren die Arnold-Sommerfeld-Gesellschaft.

Dr. Wolfgang Eisenberg mit Prof. Horst Zuse im Juni 2009 anlässlich der Einweihung des Straßenschildes "Zusestraße" in Leipzig.(8)
Dr. Wolfgang Eisenberg mit Prof. Horst Zuse im Juni 2009 anlässlich der Einweihung des Straßenschildes "Zusestraße" in Leipzig.(8)
In diesem Verein lebt der Heisenbergsche Geist, der auf Denker wie Max Planck, Albert Einstein, Arnold Sommerfeld, Niels Bohr sowie Carl Friedrich von Weizsäcker setzt, am Ort der zweitältesten deutschen Universität in einem überuniversitären Kreis fort. Wem es gelingt, die Chance der Freiheit zu entdecken, das Leben der Zeitgenossen zu bereichern, bei seinen Gesprächspartnern gedankliche Impulse auszulösen und in einer Bürgerstadt geistige Wirkungen zu erzielen, dem gebührt der Dank. Zum Abschied vom Initiator der Arnold-Sommerfeld-Gesellschaft wollte ich an den Apriltag von Weizsäckers Auftritt in Leipzig erinnern, der sich um die Wechselbeziehung von Philosophie und Physik im Atomzeitalter drehte. Der 22. April 1988 war für Wolfgang Eisenberg der Startimpuls, eine derartige Wissenschaftlergesellschaft ins Leben zu rufen. Beim Nachdenken über Heisenbergs Werdegang in der Schule von Sommerfeld in München, von Max Born in Göttingen und von Bohr in Kopenhagen sowie beim weiteren Blick auf Heisenbergs Zusammenwirken mit seinem Kollegen und Freund Friedrich Hund in Leipzig wird der Rat von Dr. rer. nat. Wolfgang Eisenberg ebenso fehlen, wie beim Gespräch über die Bedeutung der modernen Physik für die Alltagskultur in der digitalen Welt von heute.

Einzellnachweise

1 Karl-Friedrich Wessel: Die Kühlungsborner Arbeitstagungen. Eine Dokumentation. In: Ausgänge. Zur DDR-Philosophie in den 70er und 80er Jahren. Berlin 2009. S. 439 - 459.

2 Carl Friedrich von Weizsäcker an Werner Becker am 13. März 1991. In: Carl Friedrich von Weizsäcker: Lieber Freund! Lieber Gegner! Briefe aus fünf Jahrzehnten. München / Wien 2002. S. 302. 

3 Niels Bohr: Das Quantenpostulat und die neuere Entwicklung der Atomistik. In: Niels Bohr: Atomtheorie und Naturbeschreibung. Berlin 1931. S. 36. - Elke Krause: Weiterführendes zu einigen Überlegungen C. F. von Weizsäckers zur Komplementarität. In: Erfahrung des Denkens - Wahrnehmung des Ganzen. Carl Friedrich von Weizsäcker als Physiker und Philosoph. Hrsg. von Peter Ackermann, Wolfgang Eisenberg, Helge Herwig und Karlheinz Kannegießer. Berlin 1989. S. 125.

4 Ebenda, S. 94.

5 Erfahrung des Denkens - Wahrnehmung des Ganzen. Carl Friedrich von Weizsäcker als Physiker und Philosoph. Hrsg. von Peter Ackermann, Wolfgang Eisenberg, Helge Herwig und Karlheinz Kannegießer. Berlin 1989. S. 28. 

6 Konrad Lindner: Carl Friedrich von Weizsäckers Wanderung ins Atomzeitalter. Ein dialogisches Selbstporträt . Paderborn 2002. 

7 Das ist die Sprache des Hetzartikels „'Weiße Juden' in der Wissenschaft", der am 15. Juli 1937 in der Wochenzeitung der SS „Das schwarze Korps" erschien  

Bildnachweis

Der Bertuch Verlag dankt dem Autor für die Nutzungsrechte der Bilder (2) und (6), für letzteres gab auch der Verlag mentis sein Einverständnis.

Zu Dank verpflichtet ist der Bertuch Verlag Herrn Dr. Jens Blecher, Direktor des Universitätsarchivs Leipzig, der die Erlaubnis erteilte, die Bilder (4) und (5) im Artikel zu nutzen.

Der Bertuch Verlag dankt der Arnold-Sommerfeld-Gesellschaft für die Nutzungsrechte der Bilder (1) und (8).

Wikimedia Commons gemeinfrei: (7)

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