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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Robert Schumann trifft Richard Wagner

Robert Schumann trifft Richard Wagner

Robert Schumann 1839
Richard Wagner 1830
Richard Wagner 1830

Richard Wagner schrieb in seinen Memoiren: „Schumann kannte ich bereits von Leipzig her: wir hatten ungefähr gleichzeitig unsere musikalische Laufbahn begonnen; für die früher von ihm redigierte »Neue Zeitschrift für Musik« hatte ich zu verschiedenen Zeiten kleine Aufsätze, zuletzt einen größeren über das »Stabat mater« von Rossini aus Paris geliefert." *

Es wird berichtet, Schumann erklärte nach dem ersten Zusammentreffen mit Wagner seinem Freund: „Wagner hat mir gut gefallen, nur redet er ununterbrochen." Wagner wiederum urteilte:

„Ein großartiger Mensch, dieser Schumann, nur schweigt er in einem fort."

*Richard Wagner: Mein Leben. Band 1. Dietrich‘sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig, 1958, S. 518.