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Die Päpste als Friedensvermittler

Der Kirchenhstoriker Stefan Samerski stellt die Friedenspolitik und -Arbeit des Heiligen Stuhls in der modernen Zeit heraus.

Café Grundmann

Café Grundmann

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Café Grundmann    Foto: W. Brekle
Café Grundmann Foto: W. Brekle

Dieses Café in der Südvorstadt  ist das einzige, das in Leipzig als altes originales Café erhalten geblieben ist: Die wunderbare Art déco - Ausstattung  wurde 1930 vom  Konditormeister Lutze installiert. Dazu gehören die warme Holztäfelung, die Thonet-Stühle, Gardarobenständer und Eckbänke und die verglaste Veranda. Gerade die Gebrauchsspuren schaffen die Patina, die, zusammen mit dem Licht, eine einzigartige Atmosphäre zaubert.

Schon in den Anfängen (ab1919) gab es legendäre Stammtische, so um den Gewandhauskapellmeister Arthur Nikisch, der vor oder nach  seiner Arbeit ein gern gesehener Gast war. Schließlich lag die Arbeitsstätte nur um die Ecke, das im Krieg zerstörte Gewandhaus im Musikviertel.
In der DDR-Zeit machte sich das Café einen Namen  mit Chanson - und Jazzabenden, die wegen der kritischen Liedermacher stark nachgefragt waren.

Plakat im Café Grundmann   Foto: W. Brekle
Plakat im Café Grundmann Foto: W. Brekle

Das „Grundmann" ist heute als Leseort verschiedener Autoren  in der Szene bekannt  und beliebt und es wird wieder musiziert. Und, es gibt wieder Stammtische: Leipziger Maler und Grafiker treffen sich zum Debattieren. Es soll auch die Trikolore gehisst werden, wenn sich die Deutsch - Französische - Gesellschaft trifft. Zu vermuten ist, dass dann nicht nur sächsischer Kaffee getrunken wird.

Ist es überhaupt noch wichtig zu erwähnen,  dass das Konditor- und Speisenangebot, mit Mittags- und Abendkarte, ganz ausgezeichnet ist?!